Chaos, Unruhe und Unfrieden...

 

Zur Zeit lässt es sich nicht übersehen: Sehr viele Menschen empfinden ihre Lebensqualität als massiv eingeschränkt. Krankheiten, grosser Druck am Arbeitsplatz, Zukunftsängste, Unsicherheit sind nur einige Gründe.

  

Gleichzeitig stehen immer mehr Informationen zur Verfügung, wo die Ursachen begründet sind, wohin Trends gehen. Sie liegen zur Hauptsache in unserer gesellschaftlichen Entwicklung, der Erziehung/Ausbildung, die eben vor allem oekonomischen Grundsätzen folgt und nicht unbedingt dem Wohlbefinden.

 

Vertiefte Informationen dazu stehen von Fachleuten ausreichend kostenlos zur Verfügung (siehe Hinweise am Ende des Textes).

 

Die ganzen Probleme werden vertieft durch unsere angelernte Denkweise, die wenig hilfreich ist. Unanhängig davon, ob es sich um eine Erkrankung oder um Stess oder Druck in einer Form handelt, unsere Gesellschaft neigt dazu beziehungsweise ist es gewohnt, sich vorwiegend mit den negativen Aspekten zu befassen und sich damit in einem gedanklich endlosen Hamsterrad zu drehen. Mit wenigen Ausnahmen, wo mit Konsum und Ablenkung eine kleine Pause eintritt. Zahlreiche Coaches und Trainer publizieren Artikel, Bücher und Videos mit Tipps angefangen bei positiven Denken über Manifestieren bis hin zu regelmässigen Meditationen. Dies lehnen nach wie vor viele Menschen ab oder sie sind der Meinung, dazu nicht die erforderliche Zeit oder das Durchhaltevermögen zu haben.

 

Eine einfache und wenig aufwändige Methode begegnete der Autorin des Berichtes vor einigen Jahren in einer Weiterbildung, die keinesweg esoterisch oder spiritueller Art war – der Titel war: «Projektmanagement»! Fast jedes Projekt kommt während der Umsetzung in eine Phase, wo etwas falsch läuft, es stagniert und nicht mehr richtig voran geht. Der Rat des Coaches: «Macht eine Pause setzt euch mit dem Team an einen Tisch, nehmt Block und Kugelschreiber und schreibt mal auf, was bisher alles gut lief und euch freut!» Damit werden die Gedanken von den Problemen abgelenkt, der Kopf wird frei und offen für neue spontane Ideen und Lösungen.
Und er gab noch den Hinweis mit, dass dies nicht nur im Projektmanagement funktioniert, sondern auch im Alltag und privaten Leben. Er hat sowas von Recht!

 

Am Abend kurz zum Block zu greifen und nur mindestens drei Dinge notieren, die am Tag positiv, schön und erfreulich waren – egal, ob im Beruf oder im privaten Leben – ist entspannender als sich bis zum Einschlafen damit zu beschäftigen, was nicht «gut» lief. Das Geheimnis ist: Aufschreiben mit Stift auf Papier! Das ist effektiver als nur daran zu denken oder es in eine Tastatur zu tippen...

 

Viel Freude beim Ausprobieren!

 

15.3.2017/est

Zusatzinformationen:
Im Internet oder bei Youtube

Gerald Hüther (Neurobiologe/Hirnforscher)

 

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